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Risikomanagement

Für unser Klinikum hat Patientensicherheit höchste Priorität. Das ethische Gebot des "primum nil nocere" - zuallererst keinen Schaden anrichten - ist so alt wie die Medizin selbst. Patienten müssen darauf vertrauen können, dass der behandelnde Arzt alles ihm Mögliche unternimmt, um Schaden abzuwenden und Fehler zu vermeiden. Diesem Null-Fehler-Anspruch versuchen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach bestem Wissen und Gewissen gerecht zu werden.

In weiten Teilen der Gesellschaft wird, gerade auf dem Gebiet der Medizin, diese Unfehlbarkeit gefordert. Dies ist ein Ideal, das in allen Bereichen, in denen Menschen arbeiten, nicht erreicht werden kann – Fehler passieren.

Auch das Krankenhaus ist ein Hochrisikobereich, in dem auch Fehler passieren können. Gleichzeitig werden Untersuchungs- und Behandlungsabläufe immer komplexer. Studien belegen, dass bei der Behandlung von fünf bis zehn Prozent der Patienten im Krankenhaus "unerwünschte Ereignisse" vorkommen, hiervon wären etwa dreißig bis fünfzig Prozent vermeidbar. Oft sind solche Pannen auf Organisations- und Kommunikationsdefizite zurückzuführen.

Nicht mehr "wer" ist schuld, sondern "was" ist schuld, sollte uns interessieren. Denn hinter dem Fehler eines Einzelnen stehen in der Regel Organisationsmängel, die behoben werden können.

Ein Ziel unserer Krankenhäuser ist es, potenzielle Fehlerquellen in den Arbeitsabläufen der Patientenversorgung zu erkennen und zu vermeiden. Patientensicherheit ist ein Qualitätsziel. Wer Patientensicherheit stärkt, erhöht die Qualität von Behandlungen im Krankenhaus. Risiko- und Fehlervorsorge sind wichtige Mittel, die Patientensicherheit zu verbessern.

Risikoerkenntnis und Fehlervermeidung setzen die Bereitschaft und die Fähigkeit voraus, über Risiken und Fehler zu reden. Deshalb ist bei uns, um die Sicherheit unserer Patienten zu steigern, ein strukturiertes Risikomanagement etabliert.

Folgende Aktivitäten finden derzeit statt:

M & M - Konferenzen

Vom Pilot eines Flugzeuges oder auch einem Arzt erwarten wir zurecht, dass er seine Risiken kennt und alles tut, um sie soweit wie möglich zu minimieren - schließlich hängen von seinen Entscheidungen das Leben und die Gesundheit anderer Menschen ab.

M & M (Morbidity & Mortality)-Konferenzen sind regelmäßig durchgeführte Besprechungen, in denen sämtliche Komplikationen und schwierige Verläufe, aber auch interessante Fälle besprochen werden. Sie dienen der Qualitätskontrolle sowie der internen Ausbildung und sind ein wichtiger Bestandteil der qualifizierten ärztlichen Tätigkeit.

Die wichtigsten Ziele sind, von Komplikationen und Fehlern zu lernen, das Verhalten auf der Grundlage gemachter Erfahrungen zu verändern und damit Komplikationen zu vermeiden und die Patientenversorgung zu verbessern.

Sturzprävention

Stürze im Krankenhaus sind leider nicht selten und können dramatische Folgen nach sich ziehen! Aus diesem Grunde betreiben wir in unserem Hause die sogenannte Sturzprophylaxe, angelehnt an den Expertenstandard des Deutschen Netzwerkes für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Bei allen Patienten mit einem oder mehreren Sturzrisikofaktor/en und/oder einem Lebensalter ab 65 Jahren, führen wir unmittelbar zu Beginn unseres pflegerischen Auftrages eine Beratung zur Vermeidung oder Verminderung von Stürzen durch!

Zentrale Auskunft Ev. Stift St. Martin, Koblenz

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
Ev. Stift St. Martin
Johannes-Müller-Straße 7
56068 Koblenz


Telefon 0261 137-0

Telefax 0261 137-1234


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Zentrale Auskunft Heilig Geist, Boppard

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Heilig Geist
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(Für Parkplätze bitte Heerstr. 144 anfahren)
56154 Boppard


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Telefax 06742 101-6609


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Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
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