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Klinische Behandlungspfade

Was sind klinische Behandlungspfade?

Klinische Behandlungspfade sind eine Planungshilfe für Krankenhäuser. Sie fassen je nach Krankheitsbild alle wissenschaftlich anerkannten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zusammen, und zwar in ihrer zeitlich sinnvollen Abfolge.

Klinische Behandlungspfade werden schon seit langem weltweit und somit auch in Deutschland angewandt. Sie stellen sicher, dass alle Patienten mit dem gleichen Krankheitsbild die gleiche hochwertige Behandlung erhalten. Diese einheitlichen Behandlungsmuster gibt es bereits für zahlreiche Krankheitsbilder. Sie sind aber kein Dogma. Bei Bedarf kann die Behandlung jederzeit angepasst werden, wenn bereits Vorerkrankungen vorliegen oder etwa Begleiterkrankungen auftreten sollte.


Wer entwirft die Behandlungspfade?

Behandlungspfade werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit entworfen. Gemeinsam legen Fachärzte, Pflegepersonal und weitere Fachkräfte, für einzelne Erkrankungen einen medizinischen Standard fest. Dieser berücksichtigt externe und interne Leitlinien und bestimmt genau, welche Behandlungsstationen die Patienten durchlaufen sollen. Behandlungspfade werden regelmäßig überprüft und durch neueste Forschungsergebnisse aktualisiert.


Welche Vorteile bieten Ihnen und uns diese Behandlungspfade?
  • Kostensenkung
    Durch Prozessoptimierung und Standardisierung werden die zeitlichen Ressourcen besser genutzt und finanzielle Ressourcen, z.B. durch die Vermeidung von Doppeluntersuchungen, geschont.
  • Leistungssteigerung
    Die hohe Planungssicherheit sorgt dafür, dass die Kapazitäten auf seiten der Ärzte und des weiteren Fachpersonals optimal kalkuliert werden können. Auf diese Weise wird Streuverlusten entgegengewirkt und das Leistungspotenzial kann erhöht werden.
  • Verbesserung der Qualität
    Die enge Verzahnung mit vor- und nachgelagerten Partnern, die Standardisierung der Abläufe sowie die systematische Patientenaufklärung und Behandlung tragen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Die Kommunikation wird schneller und zielgerichteter.
  • Erhöhung der Patientenzahl und -zufriedenheit
    Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen werden zu wichtigen strategischen Erfolgsfaktoren. Mit kundenorientierten Aktivitäten wird die Aufmerksamkeit zukünftiger Patienten auf die Leistungen Ihrer Praxis gelenkt.
  • Patienten- und Mitarbeiterbindung
    Information und Aufklärung schaffen Transparenz. Transparenz bewirkt Vertrauen und Vertrauen wiederum erzeugt Bindung. Der Patient profitiert von der frühzeitigen und intensiven Vorbereitung und das Personal kennt den Ablauf durch den dokumentierten Behandlungspfad.

Für folgende Erkrankungen haben wir Behandlungspfade entwickelt:

  • proximale Humerusfraktur (schulternaher Bruch des Oberams)
  • proximale Unterschenkekostetomie (Beinachsenfehlstellung)
  • Femurfraktur (hüftgelenksnaher Bruch des Oberschenkels)
  • Fersenbeinbruch
  • künstliche Hüfte
  • Impingement-Syndrom der Schulter (Engpass-Syndrom)
  • künstliches Knie
  • Kreuzbandriss
  • Vorfußchirurgie (Ballen-, Hammer-, Krallenzeh)
  • Außenknöchelbruch
  • vergrößerte Schilddrüse
  • Proktologie (Lehre der Enddarmerkrankungen)
  • Leistenhernie
  • Kolonkarzinom
  • Cholelithiasis (Gallensteinerkrankungen)
  • Blinddarmoperation (Appendektomie)
  • Akute gastro-intestinale Blutung (Blutverlust aus Speiseröhre, Magen, Zwölffinger-, Dünn-oder Dickdarm)
  • Akute exazerbierte COPD (Chronische Lungenerkrankung)
  • Akute infektiöse Diarrhoe (Durchfall)
  • Akute unkomplizierte Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
  • Behandlungspfad Chest Pain Unit (Brustschmerz-Einheit)
  • CerebraleIschämie (Schlaganfall)
  • DiagnostikpfadInnere Medizin
  • Divertikulitis (Dickdarmerkrankung)
  • Elektive Herzschrittmacher Erstimplantation und Herzschrittmacheraggregatwechsel
  • ElektiveKoronarangiographie (Angiografie der Herzkranzgefäße)
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Lungenembolie
  • Myocardinfarkt (Herzinfarkt)
  • Nachsorge nach kardiochirurgischem Eingriff
  • PEG Implantation (Künstliche Ernährung)
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Synkope (Bewusstlosigkeit)
  • Tiefe Beinvenenthrombose
  • Vorhofflattern /-flimmern
  • chronisch subduraleHämatom (chronische Blutung im Schädelinneren)
  • Einengung des Spinalkanals an der Lendenwirbelsäule
  • Hirntumor
  • Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule
  • Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule
  • Hydrocephalus (Hirnwasser in den Gehirnkammern)
  • instrumentierte Stabilisierung der Wirbelsäule
  • distale Radiusfraktur (Bruch des körperfernen Speichenendes)
  • Dupuytren´scheKontraktur Gynäkomastie (Vergrößerung der männlichen Brustdrüse)
  • Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose)
  • Brustrekonstruktion mit Eigengewebe (DIEP-Lappen)
  • Angsterkrankungen
  • Anpassungsstörungen
  • Depressionen
  • Somatisierungsstörungen
  • Behandlung seelischer Faktoren bei körperlichen Erkrankungen
  • Bauchaorteneneurysma
  • Bifurkationsprothese Eingriff an der Beinschlagader
  • Operation an der Halsschlagader
  • diabetisches Fußsyndrom
  • PTA (Ballonaufdehnung) bei Durchblutungsstörungen
  • Dialyse-Shunt-Operation
  • Ulcus cruris (offenes Bein)
  • Varizenstripping (Krampfaderentfernung)

Anmerkung: Die deutsche Übersetzung trifft den Pfadinhalt nicht immer ganz und gilt nur als Anhaltspunkt.

Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.

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