AAA
Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Spenden | English

Leistungsspektrum

In der Klinik werden für alle neurochirurgischen Krankheitsbilder die erforderlichen Untersuchungen und die notwendigen operativen und intensivmedizinischen Behandlungsverfahren angeboten. Lediglich für die Verfahren der funktionellen Stereotaxie ist bislang eine Zuweisung an spezialisierte Zentren erforderlich.

Die Mitarbeiter der Klinik haben sich auf einige Schwerpunkte spezialisiert:

Hirnchirurgische Schwerpunkte

Seit Gründung hat sich die Klinik eine besondere Kompetenz bei der Behandlung von Hirntumoren erarbeitet und gehört zu den 30 Kliniken Deutschlands, in denen die meisten Hirntumore behandelt werden. Neben der operativen Therapie ist die neuroonkologische Betreuung in der Klinik und in Zusammenarbeit mit der onkologischen Tagesklinik des Hauses sowie mehreren externen strahlentherapeutischen Einrichtungen und onkologischen Schwerpunktpraxen gewährleistet.

Die Behandlung der Hypophysengeschwülste geschieht in enger Kooperation mit der Endokrinologischen Praxis Dr. Keuser. Bei der Behandlung der Schädelbasistumore wird eine intensive interdisziplinäre Arbeit mit der Hals-Nasen-Ohrenärztlichen Klinik im Katholischen Klinikum Koblenz und der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Hause gepflegt.interdisziplinär werden auch die kleinen Patienten in zwei Kinderkliniken, im Gemeinschaftsklinikum Kemperhof Koblenz und im St. Elisabeth Krankenhaus Neuwied, betreut.

Bei allen Formen von Hirntumoroperationen werden unter anderem eine moderne Neuronavigation mit einer integrierten On-Line-Ultraschallbildgebung und zwei hochwertige Operationsmikroskope eingesetzt. Die Möglichkeit von fluoreszenzgestützten Operationen bei der Hirntumorchirurgie zur besseren Darstellung von manchen Hirntumoren ist natürlich vorhanden. Diese Verfahren werden ergänzt durch stereotaktische Operationen.

Im Juni 2012 wurden die Leistungen der Klinik fürNeurochirurgie im Bereich der neurochirurgischen Onkologie (Krebsbehandlung) durch die Verleihung des Zertifikates "Spezielle neurochirurgische Onkologie" der Deutschen Gesellschaft fürNeurochirurgie und des Berufsverbandes DeutscherNeurochirurgie gewürdigt. Dieses Zertifikat wurde persönlich an den Chefarzt der Klinik, Dr. Hans-Hermann Görge, verliehen.

Neurovaskuläre Operationen

Neben den Hirntumoren bei erwachsenen und kindlichen Patienten sind besonders auch Erkrankungen der Blutgefäße des Gehirnes im Krankengut zu finden. Eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit der Neuroradiologie des Hauses erlaubtDiagnostik und interventionelle Therapie aller Formen zentralnervöser Gefäßfehlbildungen. Neben den Aneurysmen (Gefäßerweiterung) werden auch alle andere Formen der Gefäßmißbildungen des Gehirnes und des Rückenmarkes diagnostiziert und interventionell bzw. operativ therapiert.

Die schon weiter oben angeführte hochwertige Ausstattung der Operationssäle mit hochmodernen Operationsmikroskopen wird für die Hirngefäßoperationen ergänzt durch eine separateSonographie (Ultraschall) mit integrierter Dopplerfunktion zur Darstellung von Blutgefäßen sowie die Möglichkeit der intraoperativen Videoangiographie (Angiographie = Darstellung von Blutgefäßen mittels Röntgenstrahlen) bei hirngefäßchirurgischen Operationen.

Ein Teil anderer intracerebraler Blutungen (Blutungen innerhalb des Hirngebwebes) wird mikrochirurgisch versorgt, andere Patienten mit Hirnblutungen bedürfen lediglich einer konservativen intensivmedizinischen Behandlung. Die Klinik kooperiert mit den lokalen Schlaganfallbehandlungseinrichtungen (Stroke-units in Koblenz, Andernach , Selters, Limburg u.a.) bei der erforderlichen operativen Behandlung von Schlaganfallserkrankungen.

Im November 2011 wurden die Leistungen der Klinik fürNeurochirurgie im Bereich der vaskulärenNeurochirurgie durch die Verleihung des Zertifikates "Vaskuläre Neurochirurgie" der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie gewürdigt. Dieses Zertifikat ist bislang selten verliehen worden. Zum Zeitpunkt der Verleihung war das Stiftungsklinikum Mittelrhein die erste Institution in Rheinland-Pfalz und die zweite außeruniversitäre Einrichtung bundesweit, der diese Auszeichnung verliehen wurde.

Neuroonkologische Operationen

Die Neuroonkologie ist eine noch junge Fachrichtung. Sie versucht an der Schnittstelle zwischen Neurologie,Neurochirurgie, Strahlentherapie undOnkologie die optimale Behandlung für Patienten mit Tumoren des zentralen Nevensystems zu finden.

Mit der Zertifizierung des Neuroonkologischen Zentrum startet eine Kooperation verschiedenster Kliniken und Praxen, die einmalig in Rheinland-Pfalz ist. Onkologischen Patienten eines großen Einzuggebietes bietet sich hier die Möglichkeiten von Experten der verschiedenen Fachdisziplinen behandelt zu werden.

Operationen beim „Wasserkopf“

Alle Formen des Hydrocephalus ("Wasserkopf") bei Erwachsenen und Kindern werden im erforderlichen Fall operativ behandelt. Neben der Behandlung durch die Implantation eines sogenannten „Shuntsystemes“ sind auch gängige endoskopische Therapieverfahren wie die endoskopische Ventrikulozisternostomie etabliert.

Schädelhirnverletzungen

Die Behandlung von Schädelhirnverletzungen und Schwerunfallverletzten ist ein weiteres Tätigkeitsfeld der Neurochirurgen, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Kliniken für Unfallchirurgie/Orthopädie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie den anderen operativen Disziplinen des Hauses. Die komplexe operative Behandlung sowie die anspruchsvolle intensivmedizinische Betreuung ist eine der Hauptaufgaben der neurochirurgischen Grundversorgung.

Wirbelsäulenchirurgie und Bandscheibenoperationen

Wirbelsäulenchirurgie und Bandscheibenoperationen

Die mikrochirurgischen und minimal-invasiven (MAPN u. TED) Verfahren bei der Behandlung degenerativer (rückbildender) und tumoröser Erkrankungen an der Wirbelsäule, den Bandscheiben und dem gesamten Rückenmark sind ein weiterer Schwerpunkt.

Hinzu kommen stabilisierende Operationen in allen Abschnitten der Wirbelsäule bei tumorösen, degenerativen, entzündlichen und traumatischen Erkrankungen.

Insbesondere die MAST-Verfahren (MAST = Minimal Access Spinal Technologies) werden bei Fusionsoperationen an der Brust- und Lendenwirbelsäule besonders gepflegt. Hierzu stehen die technischen Voraussetzungen (3-D-C-Bogen und angeschlossene Neuronavigation) zur Verfügung.

Auch die Implantation von Bandscheibenprothesen wird bei geeigneten Patienten vorgenommen. Insbesondere in Fragen der Neuroorthopädie besteht in der Klinik hohe Kompetenz, so dass neben den erforderlichen konservativen Therapien auch notwendige operative Maßnahmen in der Behandlungskette an der richtigen Stelle eingefügt werden.


Die Entwicklung der Bandscheibenchirurgie in der Bundesrepublik und in Koblenz

1934 erste Operation an der Bandscheibe (USA)
1950 Anwendung des Verfahrens in Deutschland
1976 Einführung der Mikrochirurgie in Deutschland

Kompetenz der Neurochirurgen im SKM Koblenz

Seit 1977 Mikrochirurgische Praxis (Uniklinik Freiburg)
Seit 1988 Mikrochirurgie an der Klinik fürNeurochirurgie im Evangelischen Stift
1999 Einführung der endoskopisch minimalen Mikrochirurgie (TED)
2004 Einführung der MAPN-Verfahren
2005 Einführung der MAST-Verfahren
2006 Einführung von Bandscheibenprothesen

Die Behandlung degenerativer und tumoröser Erkrankungen an der Wirbelsäule, den Bandscheiben und dem gesamten Rückenmark sind ein weiterer Schwerpunkt der Klinik.

Neurochirurgie peripherer Nerven

Sogenannte Nerven-Engpass-Syndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder das Sulcus-Ulnaris-Syndrom (Kubitaltunnelsyndrom), aber auch andere Formen von Erkrankungen an peripheren Nerven wie z.B. Nerveneinengungen nach Verletzungen oder Vernarbungen werden in der Klinik für Neurochirurgie operiert. Viele dieser Eingriffe können ambulant im MVZ des Hauses durch die hier tätige Neurochirurgin behandelt werden. Aber auch komplexe Nervenrekonstruktionen werden unter den schon beschriebenen mikrochirurgischen Bedingungen behandelt. (siehe auch www.mvz-mittelrhein.de)

Schmerzchirurgie

Neben der Behandlung der Trigeminusneuralgie durch die „Jannetta-Operation“ kann diese Art des Gesichtsschmerzes auch durch Thermoläsion (Schmerz mit Wärmebehandlung ausschalten) behandelt werden. Dieses Verfahren kann auch für bestimmte Formen des Kreuzschmerzes minimalinvasiv verwendet werden. Bei anderen Formen des Schmerzes und besonders auch bei peripheren Durchblutungsstörungen (pAVK) und therapieresistenten Formen der Angina pectoris (Herzenge) wird die Rückenmarksstimulation (SCS) eingesetzt. Auch die Implantation von Schmerzpumpen (in Zusammenarbeit mit einer niedergelassenen Schmerztherapeutin) und Pumpen zur Behandlung von erhöhtem Muskeltonus („Spastik“) bei Querschnittgelähmten wird angeboten.

Behandlungsqualität

Mitglied im Onkologischen Zentrum Mittelrhein

Im Onkologischen Zentrum Mittelrhein kooperieren Ärztinnen und Ärzte verschiedener Koblenzer Kliniken und Praxen. Onkologische Patienten erhalten hier eine kontinuierliche, umfassende ambulante und stationäre Versorgung. Die abgestimmte Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gewährleistet dabei bestmögliche Behandlungsergebnisse.


Das Onkologische Zentrum Mittelrhein wurde im Dezember 2012 nach den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008 und des Kriterienkataloges der DGHO erfolgreich zertifiziert.

Mitglied im Kompetenzzentrum Neuroonkologie

Im Kompetenzzentrum Neuroonkologie kooperieren Ärztinnen und Ärzte verschiedener Koblenzer Kliniken und Praxen. Onkologischen Patienten eines großen Einzuggebietes bietet sich hier die Möglichkeiten von Experten der verschiedenen Fachdisziplinen behandelt zu werden. Die abgestimmte Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gewährleistet dabei bestmögliche Behandlungsergebnisse.

Letzte Änderung dieser Seite: 10.11.2015

Kontakt Koblenz

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
Klinik für Neurochirurgie
Johannes-Müller-Str. 7
56068 Koblenz


Telefon 0261 137-1458

Telefax 0261 137-1335


Kontakt

So finden Sie zu uns

Mediathek
Neuronavigation

Die Neuronavigation unterstützt neurochirurgische Operationen des Gehirns, indem es die Position der Instrumente im inneren des Schädels während der Operation anzeigt.