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Glossar

In unserem Glossar erklären oder übersetzen wir Ihnen viele Begriffe aus dem Alltag eines Krankenhauses. Immer wenn ein Begriff aus dem Glossar irgendwo auf unserer Website erscheint, können Sie es über das kleine Fragezeichen anklicken und erhalten sofort eine Erläuterung.

Sollte einmal ein Wort fehlen, melden Sie es uns über unser Kontaktformular. Wir werden den Begriff in unser Glossar aufnehmen.

Abdomen

Bauch


Abszess

Ansammlung von Eiter


affektive Störung

Störung des Gefühlslebens mit extremen Stimmungsschwankungen


Akupunktur

Traditionelle chinesische Behandlungsmethode, bei der Nadeln an definierten Körperpunkten eingestochen werden


Alzheimer-Demenz

Veränderungen an der Großhirnrinde, die zu fortschreitendem geistigen und körperlichen Verfall von Patienten führen


Ambulanz

ärztliche Behandlungsmöglichkeit ohne stationäre Aufnahme im Krankenhaus


Amnesie

meist vorübergehender Verlust des Erinnerungsvermögens


Amputation

Operative Abtrennung eines verletzten oder kranken Endkörperteils


Analfissur

Einriss der Afterschleimhaut


Anamnese

Erfragung der Vorgeschichte des Kranken, die für eine medizinische Diagnose von großer Bedeutung ist.


Anorexie

Appetitlosigkeit


Anus praeter

künstlich angelegter Darmausgang mit Öffnung auf der Bauchdecke


Anästhesie

Ausschaltung des Schmerzes besonders bei chirurgischen Eingriffen


Aorta

Hauptschlagader


Apnoe

Atemstillstand


Apoplexie

Schlaganfall meist infolge einer Durchblutungsstörung eines Organs oder einer Körperregion


apparative Diagnostik

Alle Maßnahmen, die mit Hilfe spezialisierter Technik zum Erkennen einer Krankheit getroffen werden


Appendektomie

Entfernung des Blinddarmes; kann offen chirurgisch mit einem Schnitt im rechten Unterbauch oder mittels Schlüssellochtechnik durchgeführt werden


Arterie

Blutgefäß, dass das Blut vom Herz weg transportiert


Arthrose

Abnutzungserscheinungen in den Gelenken


Arthroskopie

Endoskopische Untersuchung eines Gelenkinnenraumes


Autoimmunkrankheit

Krankheit, bei der sich Abwehrreaktionen des Immunsystems gegen körpereigene Strukturen richten



BURCH

Bei der "Operation nach Burch", wird die Scheide beidseits der Harnröhre in der Nähe der Blase von einem kleinen Bauchschnitt aus mit Fäden angehoben.


Basale Stimulation

Förderung der Sinneswahrnehmungen bei Menschen mit schweren Wahrnehmungsstörungen


Beatmungsmaske

Kunststoffmaske zur Unterstützung der Atmung bei nicht ausreichend atmenden Patienten, zum Beispiel im Rahmen einer Allgemeinanästhesie


Beckenbodentraining

Gezielte Übungen zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur


Bestrahlung

In der Tumortherapie bedeutet Bestrahlung in der Regel, dass energiereiche Strahlen unter der Verantwortung von spezialisierten Ärzten mit Hilfe meist aufwändiger Apparaturen sehr gezielt in vorher genau berechnete Teile des Körpers gelenkt werden


Bewegungstherapie

Behandlungsmethode durch körperliche Aktivitäten


Biopsie

Entnahme von Gewebe zur Feststellung gutartiger und bösartiger Veränderungen


Body-Maß-Index

Körpermaßindex, Richtwert zur Beurteilung des Körpergewichts


Bougieren

Aufdehnen verengter Hohlorgane durch eine Dehnsonde


Bradykardie

zu langsamer Herzschlag mit einem Puls von unter 60 Schlägen in der Minute


Bronchoskopie

Atemwegsspiegelung


Bypass

Ein Bypass ist die operative Überbrückung eines Verschlusses.



Cardiopulminale Reanimation

Herz-Lungen-Wiederbelebung


Chemotherapie

umgangssprachliche Bezeichnung für Krebstherapie, Form der medikamentösen Therapie


Cholezystektomie

Entfernung der Gallenblase. Dies wird in den meisten Fällen minimal-invasiv, also mit der „Schlüssellochtechnik“ durchgeführt


Chromosom

Träger des Erbgutes


chronisch

über längere Zeit andauernd


Computertomographie

Weiterentwicklung des klassischen Röntgenverfahrens. Die rotierende Röntgenröhre wird an einen Computer angeschlossen. Einzelne Körperteile lassen sich überlagerungsfrei darstellen.



D-Arzt

Der Durchgangsarzt hat von den Berufsgenossenschaften eine besondere Zulassung für die Behandlung von Arbeitsunfällen erhalten. Er ist in der Regel Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie oder ein Facharzt für Chirurgie (Schwerpunkt Unfallchirurgie)


Darmspiegelung

Untersuchung der Darmschleimhaut mit Hilfe eines beweglichen Schlauches, in dem ein optisches System und häufig eine kleine Biopsiezange zur Entnahme von Gewebeproben steckt.


degenerativ

leitet sich von Degeneration ab; Verfall, Verkümmerung oder Rückentwicklung von Zellen, Geweben oder Funktionen


Dehydration

Austrocknung, Wassermangel des Körpers


Dekubitus

Wundliegen


Depression

Zustand psychischer Niedergeschlagenheit


Diabetes mellitus

Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, die allesamt zu erhöhten Blutzuckerwerten führen.

Es gibt zwei wesentliche Formen des Diabetes

  • Typ-1-Diabetes
  • entsteht durch einen Mangel am Hormon Insulin. Körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) zerstören die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. 
  • Typ-2-Diabetes
  • Typ-2-Diabetes entsteht zum einen durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin (Insulinresistenz). Zum anderen führt eine jahrelange Überproduktion von Insulin zu einer "Erschöpfung" der Insulin produzierenden Zellen. Früher auch als Altersdiabetes bezeichnet, da er meist erst im Erwachsenenalter beginnt. Heute trifft der Altersdiabetes aber auch bereits übergewichtige Jugendliche und sogar Kinder.
    Der Typ-2-Diabetes ist die häufigste Form des Diabetes mellitus. Er macht über 90 Prozent der Diabetes-Erkrankungen in Deutschland aus. Beide Diabetes-Formen (Typ-1 und Typ-2) können familiär gehäuft vorkommen.

Diabetiker

Menschen, die an Diabetes erkrankt sind


Diagnose

Erkennung und Benennung einer Krankheit


Diagnostik

Untersuchungen zum Erkennen von Krankheiten


Dialyse

Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen zum Einsatz kommt


Diastole

Entspannungs- bzw. Erschlaffungsphase des Herzens


Dickdarmspiegelung

Untersuchung des Darms mit einem Endoskop, das durch den After eingeführt wird


Dilatation

PTA (perkutane transluminale Angioplastie) ist ein minimal invasives Behandlungsverfahren zur Beseitigung von Gefäßverengungen oder kurzstreckigen Verschlüssen, also eine Aufdehnung in der Regel mit Ballons


Distorsion

Verstauchung, Verzerrung


Doppler-Duplex-Sonographie

Die Doppler- und Duplexsonographie sind zwei sich ergänzende spezielle Ultraschallverfahren, welche völlig schmerz- und risikofrei sind. Sie ermöglichen einen Einblick in die Durchblutungssituation der hirnversorgenden Arterien.


Drainage

Einbringen eines Kunststoffschlauches zum kontinuierlichen Ablassen von Flüssigkeiten wie aufgestauten Gängen, Ergüssen oder Eiteransammlungen


Duodenum

Zwölffingerdarm


Dysplasie

Fehlbildung oder Fehlentwicklung eines Organs



Echokardiographie

Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall


EEG

Messung und Darstellung der Hirnströme auf einem Bildschirm


Einzel- und Gruppenpsychotherapie

die Behandlung seelischer Erkrankungen sowohl in Einzelgesprächen mit einem Therapeuten wie auch in gemeinsamen Gesprächen mit anderen Patienten und einem Therapeuten. Der Schwerpunkt dieser Form der Behandlung liegt in Gesprächen


EKG

Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern. Es gibt drei verschiedene EKG-Arten: Ruhe-EKG (Standard-EKG), Belastungs-EKG und
Langzeit-EKG.


Embolie

Teilweiser oder vollständiger Verschluss eines (Blut)-Gefäßes durch eingeschwemmtes Material


Embolisation

kontrollierter Verschluss von Gefäßen


Endometriose

Als Endometriose wird das Auftreten von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle (Uterus) bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine gutartige frauenspezifische Erkrankung, die je nach Lage der Herde und Ausprägungsgrad starke Schmerzen verursachen kann und nicht selten die Ursache für Kinderlosigkeit ist.


Endoprothese

Implantate, die natürliche Körperstrukturen (z.B. Gelenke oder Blutgefäße) ersetzen, und in der Regel dauerhaft im Körper verbleiben


Endoprothetik

Ersatz unfall- oder verschleißbedingt zerstörter Gelenke durch künstliche Gelenke


Endoskop

Optisches Gerät mit dem man Hohlräume mit Licht untersuchen kann


Endoskopie

Ausleuchtung und Beurteilung eines Hohlorgans mit Hilfe eines Endoskopes


Endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatographie

endoskopische Methode, mit der diagnostische und therapeutische Eingriffe vorgenommen werden


Epidermis

Oberhaut, gefäßlose, äußerste Schicht der Haut


Epithel

Deckgewebe des Haut- und Schleimhautgewebes


Ergotherapie

Behandlungsansatz, der sinnvolle handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten umfasst Gesundung durch Handeln und Arbeiten. Verlorengegangene oder nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltag (wieder) erreichen


Erreger

Mikroorganismen, die Krankheiten verursachen (Viren, Bakterien, Pilze, etc.)


Erythrozyten

rote Blutkörperchen


evidenzbasierte Pflegestandards

Evidenz basiert bedeutet eine Integration der derzeit besten wissenschaftlichen Beweise in die tägliche Pflegepraxis unter Einbezug theoretischen Wissens und der Erfahrung der Pflegenden.


Extrasystole

Extraschlag des Herzens



Fibrom

gutartige Wucherung des Bindegewebes auf der Hautoberfläche z.B. als kleiner Knoten nach Verletzung


Fibrose

krankhafte Vermehrung von Bindegewebe


Fistel

Eine nicht natürliche Art Kanal oder Röhre, die meist ein Hohlorgan (Darm, Blase, etc.) mit der Körperoberfläche oder auch mit anderen Organen verbindet


Flatulenz

Blähungen


Fraktur

Bruch, Knochenbruch


Funktionsbau

Bereich im Krankenhaus, in dem überwiegend Diagnostik und Operationen durchgeführt werden



Gamma-Kamera

diagnostisches Gerät in der Nuklearmedizin, das die vom Körper abgegebene Strahlung (bedingt durch die Gabe eines Medikamentes (Radiopharmakon)) misst und gleichzeitig erfasst, wie sich das verabreichte Radiopharmakon im Körper verteilt hat. Das Bild, das mit einer Gammakamera erstellt wird nennt man Szintigramm oder Szintigraphie.


Ganglion

Überbein oder Nervenknoten


Gangrän

 „fressende Geschwür“, bezeichnet Zelluntergang (Nekrose) mit Auflösung des Gewebes und schwärzlichen Färbung infolge einer Durchblutungsstörung


Gastroenterologie

Teilbereich der Inneren Medizin, die sich mit Erkrankungen des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm) und der Bauchorgane (Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse) befasst


Gastrointestinaltrakt

der medizinische Fachbegriff für den Magen-Darm-Trakt


Gastroskopie

Magenspiegelung


Geriatrie

Altersheilkunde; Zweig der Medizin, der sich mit den Erkrankungen alter Menschen befasst


Gestaltungstherapie

ganzheitliche Psychotherapie, die mit bestimmten Techniken die Eigenregulierung körperlicher und seelischer Vorgänge wiederherstellen will


Glaukom

Gruppe von Augenkrankheiten, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut und des Sehnerven schädigen können



Hemiplegie

vollständige Lähmung eines Körperteils


Herzkatheteruntersuchung

Kardiologische Untersuchungsverfahren des Herzens, die mit einem Katheter über arterielle oder venöse Zugänge am Arm oder in der Leiste erfolgen. Die Lage des Zieles bestimmt auch die Wahl des Zugangs. Beim Rechtsherzkatheter wird der Bereich der rechten Herzkammer, beim Linksherzkatheter die linke Herzkammer untersucht. Dabei kann über den Katheter Röntgenkontrastmittel eingespritzt werden, um auf diese Weise die Herz- bzw. Gefäßstrukturen auf dem Monitor sichtbar zu machen.


Histologie

mikroskopische Untersuchung von Körpergewebe, die bei einer Operation oder Punktion entnommen wurden


Histologischer Befund

Schriftlicher Bericht, in der Regel vom Facharzt für Pathologie, über eine mikroskopische (sogenannte "feingewebliche") Analyse einer Gewebeprobe oder eines OP-Präparates


HNO

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde


Homöopathie

Ganzheitliche Therapiemethode; setzt nicht bei einzelnen Symptomen an, sondern erfasst den ganzen Menschen; setzt Naturstoffe in hoher Verdünnung ein


Hyperplasie

Vergrößerung eines Gewebes durch Zellvermehrung


Hyperthermie

Überwärmung (ohne Fieber zu haben)


Hypertonie

Bluthochdruck


Hyperventilation

zu rasche Atmung, die über den erforderlichen Bedarf des Körpers hinaus geht


Hypotonie

niedriger Blutdruck


Hypoxämie

verminderter Sauerstoffgehalt im Blut


Hämatologie

Teilgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit Erkrankungen der Blut- und Lymphzellen beschäftigt


Hämatom

Bluterguss


Hämodialyse

Blutreinigungsverfahren bei akutem oder chronischem Nierenversagen, bei dem die mangelnde oder fehlende Entgiftungsfunktion der Nieren von einem medizinischen Gerät übernommen wird


Hämoglobin

auch roter Blutfarbstoff genannt - ist der wichtigste Bestandteil der roten Blutkörperchen, denn er bindet und transportiert den Sauerstoff.



Indikation

Grund zur Anwendung für eine bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahme


indiziert

angezeigt, angebracht


Infektion

Eintritt von Mikroorganismen (Viren, Pilze oder Bakterien) in einen Organismus sowie ihre Absiedlung und Vermehrung


infektiös

ansteckend, übertragbar


Infusion

Flüssigkeitszufuhr in eine Vene, eine Arterie oder in das Unterhautfettgewebe über einen Plastikschlauch und eine Hohlnadel


Inhalation

Einatmung z.B. von Dämpfen, Gasen oder gelösten oder zerstäubten Medikamenten zur Therapie akuter oder chronischer Atemwegserkrankungen


Injektion

Einspritzen von Flüssigkeit in den Körper mittels einer Spritze oder Hohlnadel


Inkontinenz

Ungewollter Abgang von Ausscheidungen (Stuhl, Urin) zwischen den Toilettengängen


Inkubationszeit

Zeit zwischen der Ansteckung mit einem Erreger und dem Auftreten der ersten Symptome


Innere Medizin

Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Erkennung, Behandlung und Verhütung der Krankheiten innerer Organe und Organsysteme befasst


inoperabel

nicht zu operieren


instabil

unbeständig


Insult

Anfall, Attacke


Intensivpflege

bestmögliche pflegerische Maßnahmen in hoch spezialisierten Stationen


Intensivstation

Hochspezialisierte Station im Krankenhaus für bestmögliche diagnostische, therapeutische und pflegerische Maßnahmen in lebensbedrohlicher, meist akuter Notsituation oder in kritischen Erkrankungsphasen


interdisziplinär

fachübergreifend, die Zusammenarbeit mehrerer medizinischer Fachgebiete betreffend


Intermediate Care

Zwischenpflege oder Intensivüberwachungspflege. Bindeglied zwischen der Intensivpflegestation mit ihren umfassenden therapeutischen und intensivpflegerischen Möglichkeiten und der Normalstation


Intoxikation

Vergiftung


Intubation

Einführung eines Tubus in die Luftröhre, um eine kontrollierte Beatmung herzustellen


invasiv

diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, die in den Körper eindringen (bspw. Linksherzkatheter, Lumbalpunktion)


Ischämie

Blutleere; eingeschränkte oder unterbrochene Durchblutung durch eine Verminderung der arterillen Blutzufuhr



Kanüle

Hohlnadel zur Entnahme von Flüssigkeiten, zur Injektion


Kapselshift mit Stabilisation

Operative Straffung der erweiterten Gelenkkapsel des Schultergelenks


Kardiologie

Kardiologie ist der Zweig der Medizin, der sich sich mit seinen Strukturen, den Funktionen im Organismus und den Erkrankungen des Herzens befasst.


kardiovaskulär

Herz/Kreislauf bzw. Herz/Gefäße betreffend


karzinogen

krebserregend


Karzinom

Krebserkrankung, die von Zellen im Deckgewebe von Haut oder Schleimhaut ausgehen. Karzinome machen circa 80 % aller bösartigen Tumore aus


Katarakt

Trübung der Augenlinse


Katheter

röhren- oder schlauchförmiges, starres oder flexibles Instrument zur Einführung in Organe und Gefäße zu diagnostischen oder therapeutichen Zwecken


Kehlkopfmaske

Kunststoffschlauch (sog. Tubus), der zur künstlichen Beatmung während einer Allgemeinanästhesie in den Rachen des Patienten eingeführt wird


Kinästhetik

Bewegungskonzept, das in den achtziger Jahren in den USA entwickelt wurde. Mit Kinästhetik können alltägliche Handlungen/Bewegungen gesundheitsfördernd unterstützt werden


Koagulation

Blutgerinnung


Kolektomie

operative Entfernung des gesamten Dickdarms, meistens mit Anlegen eines künstlichen Darmausganges am Dünndarm oder einer Verbindung des Dünndarms mit dem Mastdarm mit oder ohne Anlage eines Reservoirs


Kolik

schubweise auftretende, krampfartige Schmerzen in einem (Hohl-)Organ


Kolon

Dickdarm


Kolonresektion

Dickdarm(teil)entfernung, z.B. bei Darmkrebs oder bei Aussackungserkrankung des Krummdarms mit wiederkehrenden Beschwerden


Koloskopie

Dickdarmspiegelung


Koma

tiefe Bewusstlosigkeit, aus der der Betroffene nicht erweckt werden kann


konservativ

erhaltend, bewahrend, nicht-operativ


Konsil

ärztliche Beratung


kontaminiert

verschmutzt, verseucht, vergiftet


kontrahieren

zusammenziehen (Muskeln)


Kontraindikation

Gegenanzeige, Umstände, die die Anwendung einer diagnostischen oder therapeutischen Maßnahme verbietet


Kontraktur

eingeschränkte Beweglichkeit durch Gelenkfehlstellung


Kontrastmittel

Substanz, die bei der bildlichen Darstellung von inneren Organen in das Venensystem, in eine Körperhöhle oder in ein Hohlorgan eingespritzt wird, da der natürliche Bildkontrast zu schwach ist, um die wichtigsten Unterschiede zu erkennen.


koronar

kranzartig, die Herzgefäße betreffend


Kunsttherapie

Psychotherapieform, die auf künstlerische Äußerungsformen aufbaut


Kyphoplastie

Gleiches Vorgehen wie bei der Vertebroplastie; jedoch wird hierbei zunächst der Wirbelkörper mit einem Ballon aufgerichtet und die dadurch entstandene Höhle anschließend mit Zement ausgegossen.



Laparoskop

Endoskop zur Betrachtung der Bauchhöhle und der Oberfläche der Bauorgane


latent

unbemerkt, ohne Symtome verlaufend


Lateral repair

Bei der Lateral-repair-Methode werden über einen offenen Bauchschnitt die Scheidenseitenwände nach oben gezogen und an Strukturen des vorderen Beckenbereichs fixiert.


Ligatur

Abbinden von Gefäßen mit einem engen Gummiband, welches nach Ansaugen des Gefäßes über dieses gestülpt wird. Der Blutfluss wird dadurch komplett abgebunden und das Gefäß endgültig verschlossen


Linksherzkatheteruntersuchung

Die Linksherzkatheteruntersuchung ist eine Untersuchung des linken Herzens. Umfasst die Darstellung der Pumpfunktion der linken Herzkammer, als auch die Darstellung der Herzkranzgefäße, die sogenannte Koronarangiographie.


Liquor

Körperflüssigkeit, meist Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit


Logopädie

Prävention, Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit Stimm-, Sprech- und Sprachstörungen


Lokalanästhesie

örtliche Betäubung


Lumbalpunktion

Punktion im Bereich der Lendenwirbel, um Nervenwasser zu entnehmen


Lungenembolie

Verstopfung einer Lungenarterie


Lungenfunktionsprüfung

Lungenfunktionsdiagnostik ist ein Sammelbegriff für pneumologische Untersuchungsverfahren, welche die verschiedenen Lungenvolumina und andere klinische Messgrößen der Lungenleistung bestimmen.


Luxation

Verrenkung; ausgekugelte Gelenke


Lymphom

Lymphknotenschwellung


Lymphozyten

weiße Zellen in Blut und Lymphe


Lysetherapie

Medizinische Therapie zur Auflösung eines akut aufgetretenen Verschlusses von Blutgefäßen, bei der Stoffe in die Blutbahn gespritzt werden, die den verschließenden Blutpfropfen auflösen können. Anwendung z.B. bei Herzinfarkt, Lungenembolie, Schlaganfall oder akutem Verschluss von Arm- oder Beinschlagadern



maligne

bösartig


Mammakarzinom

Brustkrebs


Mammographie

Durch den Einsatz bildgebender Diagnostik können Mammakarzinome frühzeitiger entdeckt werden und die Brustkrebssterblichkeit gesenkt werden.


Melanom

Das maligne Melanom, auch kurz Melanom oder schwarzer Hautkrebs genannt, ist ein hochgradig bösartiger Tumor. Er neigt dazu, früh Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen, und ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit.


Metastase

Eine Metastase bezeichnet die Streuung eines Tumors in entferntes Gewebe. Dabei lösen sich bösartige Tumorzellen von dem primären Tumor und gelangen über Blut- oder Lymphgefäße in weitere Körpergewebe.


Mikrofrakturierung

Ein großer Knorpelschaden entsteht häufig nach einem Unfall (z. B. Kniegelenksverdrehung oder Sprunggelenksdistorsion). Unbehandelt kann es zu einem Gelenkverschleiß (Arthrose) kommen. Die Anbohrung oder „Mikrofrakturierung“ des durch den Knorpeldefekt freiliegenden Knochens führt zum Eintritt von Blut und Stammzellen in den Defektbereich. Im Verlauf entsteht als Ersatz Faserknorpel. Dieser hat zwar eine schlechtere Qualität als der vorher vorhandene „hyaline Knorpel“, macht jedoch häufig eine Linderung der Beschwerden und verlangsamt den degenerativen Prozess. Der Eingriff kann in der Regel arthroskopisch durchgeführt werden.


minimal-invasiv

mit kleinstmöglichem Aufwand eingreifend


Morbidität

Krankheitshäufigkeit


Mosaikplastik

Sie dient der operativen Versorgung ausgedehnter Gelenkknorpelschäden und ist die Verpflanzung eines körpereigenen Knochen/Knorpelzylinders. Hierbei werden Knorpel/Knochenzylinder aus nicht oder wenig belasteten Gelenkanteilen entnommen und gegen einen Knorpel-Knochenzylinder aus dem Defektbereich ausgetauscht. Der größte Anteil des Defektbereiches kann so mit hochqualitativem Knorpel gedeckt werden. Im Zwischenraum der Knorpel-Knochenzylinder bildet sich Ersatzfaserknorpel, so dass insgesamt ein Mischknorpelgewebe entsteht. Langzeitergebnisse dieses jungen Verfahrens existieren noch nicht, die kurzfristigen Ergebnisse sind jedoch als gut zu bezeichnen.


MRCP (Magnetresonanz Cholangio-Pankraetographie)

Darstellung der Gallenwege, Gallenblase und Pankreasausgang (Drüsengänge der Bauchspeicheldrüse) mit Röntgenkontrastmittel und einem Spezialendoskop.


Mukosektomie

Endoskopische Abtragung von rasenförmigen Polypen mit Strom über eine Drahtschlinge nach Unterspritzung mit Kochsalzlösung


multipel

wiederholt, an vielen Stellen auftretend, vielfach


Myokardinfarkt

Herzinfarkt. Absterben (Infarkt) von Teilen des Herzmuskels (Myokard) auf Grund einer Durchblutungsstörung



Narkose

medikamentös induzierter Schlafzustand des Organismus, in dem chirurgische, diagnostische und therapeutische Eingriffe ohne Schmerzempfindung oder Abwehrreaktion durchführbar sind


Naturheilkunde

Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten mit naturbelassenen Heilmitteln


Nekrose

örtlich begrenzter Untergang von Gewebe (Gewebstod)


nekrotisierend

absterbend


Neurochirurgie

Chirurgische Fachrichtung, die sich mit der Behandlung am Zentralnervensystem und seinen Randzonen befasst.


Neuroradiologie

röntgenologisch und nuklearmedizinische Diagnostik von Erkrankungen des Nervensystems


Nuklearmedizin

Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verwendung von Radionukliden in Diagnostik und Therapie beschäftigt.



Onkologie

Onkologie ist der Zweig der Medizin, der sich der Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Krebserkrankungen widmet.


Orthese

orthopädisches Hilfsmittel, das zur Stabilisierung, Ruhigstellung, Entlastung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfes zum Einsatz kommt, z.B. Korsett


Orthopädie

Eine Fachdisziplin, die sich mit Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparat (also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen) sowie mit der Rehabilitation des Patienten befasst.


Osteosynthese

operative Stabilisierung von Knochenbrüchen mit Implantaten


Osteotomie

Operationsverfahren zur gezielten Durchtrennung von einem oder mehreren Knochen zur Behandlung von Fehlstellungen (z. B. X-, O-Beine, Hallux valgus).



palliativ

symptomlindernd, ohne zu heilen


Pankreas

Bauchspeicheldrüse


Paralyse

vollständige Lähmung


Paraurethral-Injektion

Bei einer Inkontinenz kann in ausgewählten Fällen, z.B. nach Bestrahlung im Bereich der Blase, Versagen anderer Operationsmethoden oder sehr alten Patientinnen durch eine "paraurethrale Injektion" eine Kontinenz erreicht werden. Hierbei wird ein Gel unter die Harnröhrenschleimhaut gespritzt. Mit diesem Eingriff kann der Verschluss der Harnröhre verbessert werden.


Pathologie

Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen. Im klinischen Wortgebrauch ist meist die Fachdisziplin gemeint, die feingewebliche, mikroskopische Befunde von Gebebeproben eines Patienten erstellt.


perakut

extrem akut; Begriff wird für sehr schnell auftretende, oft tödliche Krankheiten verwendet


Perforation

Durchbruch einer Organwand


Perfusion

Durchblutung


Periduralanästhesie

Form der Regionalanästhesie. Bewirkt vorübergehende Schmerzausschaltung im Wirbelsäulenkanal in unmittelbarer Nähe des Rückenmarks


Perkutane Vertebroplastie

neuartiges, sog. „minimal-invasives“ Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperfrakturen bzw. drohenden Wirbelkörperfrakturen. Nach einer lokalen Betäubung wird unter röntgenologischer Kontrolle eine Hohlnadel in den betroffenen Wirbelkörper eingebracht und dieser anschließend mit Knochenzement aufgespritzt.


PET

Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie; bildgebendes computer-tomographisches Verfahren


Pharmakologie

Wissenschaft von den Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Organismus


Phlebographie

Röntgenkontrastmitteldarstellung der Venen


Physiotherapie

Behandlungsverfahren, welche die körpereigenen Heilkräfte mit Hilfe von physikalischen Faktoren wie beispielsweise Wärme und Kälte aktivieren.


Plazebo

Scheinmedikament, pharmakologisch unwirksame Substanz


Pleura

Brust- und Rippenfell


Pleuraerguss

abnorme Flüssigkeitsansammlung zwischen Lunge und Brustkorb, genauer zwischen Rippen- und Brustfell


Pneumologie

Lungenheilkunde


Pneumonie

Lungenentzündung


Podologie

medizinische Fußpflege


Polypektomie

Endoskopische Abtragung von Magen- oder Darm-Polypen mit einer Drahtschlinge durch das Endoskop


Port

ein unter der Haut gelegener, dauerhafter Zugang zum Blutkreislauf


postinfektiös

im Anschluss an eine Infektion


postoperativ

nach einer Operation auftretend (z.B. Nachblutungen)


poststationär

im Anschluss an einen stationären Aufenthalt


progressiv

fortschreitend


Proktologie

Ein medizinisches Teilgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Enddarms, also des Grimmdarms, des Mastdarms und des Analkanals beschäftigt.


proktologische Operation

operativer Eingriff am Mastdarm und im Afterbereich


Prolaps

Vorfall, Vortreten von Geweben/Organen aus ihrer ursprünglichen Lage (z.B. Bandscheibenvorfall


Prophylaxe

Maßnahmen zur Vorbeugung einer Krankheit


Protonenpumpenhemmer

auch als „Magenschutz“ bezeichnet. Dies sind Arzneistoffe, die die Bildung von Magensäure unterdrücken.


prästationär

vor einem stationären Aufenthalt


Prävention

zusammenfassende Bezeichnung für Maßnahmen zur Verhütung oder Früherkennung von Krankheiten


Psychiatrie

Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Erkennung und Behandlung seelischer Erkrankungen befasst.


Psychosomatik

Psychosomatische Medizin definiert die Untersuchung und Behandlung von biologischen, psychologischen und sozialen Einflussfaktoren auf die Entstehung, die Auslösung und den Verlauf von körperlichen Erkrankungen und funktionellen Körpersyndromen.


Psychotherapie

Behandlungsverfahren zur Heilung oder Linderung von Störungen im seelischen Bereich, in sozialen Beziehungen, im Verhalten oder auch in bestimmten Körperfunktionen.


Punktion

Einstich in ein Gewebe oder einen Körperhohlraum zur Gewinnung von Material für die Diagnose.


Pädiatrie

Kinderheilkunde



Quaddel

stecknadelkopf- bis handtellergroße, stark juckende Hauterhebung mit rotem Hof durch akutes Ödem (Geschwulst, Schwlellung) in der Haut



Radiologie

Strahlenkunde; Fachrichtung in der Medizin, die ionisierende Strahlung für diagnostische und therapeutische Zwecke verwendet


Redon

Saugdrainage zur Ableitung von Wundsekreten mittels Sog


Reflex

unwillkürliche Reaktion eines Muskels oder Organs auf einen äußeren Reiz


Regionalanästhesie

Reihe von Anästhesie-Verfahren, die eine Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen zum Ziel haben, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen


Rektopexie

Vernähung des Enddarmes bei Enddarmvorfällen zur künftigen Vermeidung eines neuerlichen Vorfalles


resistent

widerstandsfähig, immun, nicht anfällig


resorbierbares Operationsmaterial

Verschieden eingesetzte Operationsmaterialien (Schrauben-, Nahtmaterial) sind in resorbierbarer Form herstellbar, d. h. sie werden über einen bestimmten Zeitraum vom Körper aufgenommen und vollständig abgebaut.


Respiration

(äußere) Atmung


rezidiv

Rückfall, erneuter Krankheitsausbruch nach vollständiger Ausheilung


Ruptur

Einreißen von Geweben oder Organen


Röntgendiagnostik

zusammenfassende Bezeichnung von Diagnoseverfahren, die Röntgenstrahlen zur Bildgebung benutzen



Screening

Suchtest, Untersuchung auf eine bestimmte Fragestellung hin


Sedierung

Ruhigstellung


Sigma

Dickdarmabschnitt, auch Krummdarm. Die Verbindung zwischen Grimm- und Mastdarm, im linken Unterbauch gelegen


Sklerosierung

Einbringen von Verödungsmitteln zum Verschließen von Krampfadern, Besenreisern


Sonographie

Untersuchung mit Ultraschall, welcher in den Körper eindringt und reflektiert (zurückgeworfen) wird. Die zurückkommenden Schallwellen werden im Ultraschallgerät analysiert und zu Bildern zusammengesetzt, die eine Darstellung von Organen erlauben.


Spasmus

Krampf


SPECT

Abkürzung für Single-Photon-Emissions-Computertomographie; diagnostisches Verfahren in der Nuklearmedizin.


Spinalanästhesie

Mit einer dünnen Nadel wird durch die Haut am Rücken ein örtliches Betäubungsmittel, im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, in die Nähe des Rückenmarks gespritzt. Die vom Rückenmark ausgehenden Nerven werden vorübergehend betäubt. Dies führt zu einer Gefühllosigkeit in der unteren Körperhälfte, so dass Operationen unterhalb des Bauchnabels durchgeführt werden können.


Stenose

Engstelle, z.B. im Bereich von Arterien


Stent

Seit Anfang der 80er Jahre werden zunehmend Gefäßstützen (Stents) in der Behandlung der Herz- und Gefäßleiden eingesetzt. Dabei handelt es sich um Röhren aus Metall, die geflochten, gewoben oder aus einem Rohr mittels Laser geschnitten werden. Es werden auch Stents aus Kunststoffen oder resorbierbare Materialien eingesetzt. Die heutzutage gängigen Stents sind aus medizinischem Edelstahl oder Nickel-Titan- oder Cobalt-Legierungen. Je nach Material sind die Stents biegsam und flexibel oder steif mit hoher Radialkraft.


Stoma

künstlich hergestellte Öffnung eines Hohlorgans nach außen, z.B. künstlicher Darmausgang


Strahlenexposition

Belastung durch radioaktive Strahlung


Strahlentherapie

Auch Radioonkologie bezeichnet. Gezielte Bestrahlung (= Radiotherapie) von Krebspatienten aus therapeutischen oder palliativen Gründen zur Unterdrückung schnellwachsender Zellen.


Stroma

gefäßführendes Bindegewebe in einen Tumor oder Bindegewebeart in einem Organ


Stuhlschmiere

unfreiwilliger Abgang kleiner Kotmengen


Symptom

Krankheitszeichen


Systole

Kontraktionsphase des Herzens


Szintigraphie

Nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, bei der radioaktiv markierte Stoffe gespritzt werden. Diese reichern sich in bestimmten Organen an und können mit Hilfe einer Gammakamera aufgenommen werden. Es können dadurch bestimmte Körpergewebe sichtbar gemacht werden (v.a. Schilddrüse und Skelett).



Magnetresonanztomograph

Die Magnetresonanztomographie (MRT) erlaubt die Darstellung hochaufgelöster dreidimensionaler Strukturen und ist in der medizinischen Diagnostik seit mehr als 20 Jahren etabliert. Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, zusätzlich zur hohen Ortsauflösung auch eine hohe zeitliche Auflösung zu erreichen. Dadurch sind erstmals qualitativ hochwertige „bewegte“ Darstellungen möglich. Diese Tatsache eröffnet ein weites Spektrum an Möglichkeiten in der Diagnostik von Herzerkrankungen.


Tachykardie

zu schneller Herzschlag mit einem Puls von über 100 Schlägen in der Minute in Ruhe


Thorax

Brustkorb


Thoraxchirurgie

Fachdisziplin, die sich mit Operationen am Brustkorb, v. a. im Bereich der Lunge und des Mittelfells befasst.


Thrombose

medizinische Begriff für Blutpfropf (z. B. ein Blutgerinnsel) in einem Blutgefäß


Tiefenpsychologie

Sammelbezeichnung für die psychologischen Richtungen, nach deren Auffassung der Schlüssel zum Verständnis des Seelenlebens im Unbewussten liegt. Zur Deutung des Verhaltens wie auch von psychischen Störungen, Konflikten, Fehlleistungen, Erkrankungen und zu deren Behandlung werden die "dahinter liegenden" Motive, wie unverarbeitete Erlebnisse, verdrängte Triebe und Bedürfnisse herangezogen.


Toxin

Gift


Transfusion

Bluttransfusion. Übertragung von Blut eines Spenders auf einen Empfänger


Trauma

körperliche Verletzung oder psychische Erschütterung


Tubus

Dünner Kunststoffschlauch, der zur künstlichen Beatmung während einer Allgemeinanästhesie durch den Mund in die Luftröhre eingeführt wird.


Tumor

Wucherung oder Gewebevermehrung


TVT

TVT steht für (engl.) "tensionfree vaginal tape" und bedeutet "Spannungsfreies Vaginalband". Hierbei wird über einen ca. 1 cm langen Schnitt unterhalb der Harnröhre in der Scheide ein aus einem schmalen Kunststoffnetz bestehendes Band unter die Harnröhre gelegt. Dieses Kunststoff-Band ersetzt den natürlichen Bandapparat, der die Harnröhre im Becken normalerweise hält.
Die beiden Bandenden werden entweder oberhalb des Schambeins oder seitlich der großen Schamlippen ausgeleitet und am OP-Ende unterhalb des Hautniveaus abgeschnitten.



Urogynäkologie

Die Urogynäkologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie gynäkologisch- oder schwangerschaftsbedingter Erkrankungen der unteren Harnwege (z. B. Harnwegsinfekte) und des Beckenbodens (z. B. Harninkontinenz), einschließlich ihrer Rückwirkungen auf die oberen Harnwege und Nieren.


Ulkus

Geschwür



Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine Psychotherapieform, die auf Lerntheorien aufbaut. Im Gegensatz zur Tiefenpsychologie geht die Verhaltenstherapie davon aus, dass neurotische Störungen auf erlernte Fehleinstellungen zurückzuführen sind, die durch ein Gegentraining aufgehoben werden können.


Viszeralchirurgie

Fachdisziplin, die sich mit Operationen an den Baucheingeweiden befasst (Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz).


vital

lebendig, funktionstüchtig



Wechselwirkung

pharmakologischer Begriff für die gegenseitige Beeinflussung zweier Wirkstoffe von gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln


Weichteiltumor

Tumor im nichtknöchernen Gewebe



Yoga

fest in der indischen Kultur verwurzelte Lehre der Vervollkommnung des Menschen durch eine Harmonisierung von Leib, Seele und Geist. Angewendet wird Yoga als Entspannungs- und Körperübung.



Zirrhose

fortschreitendes Krankheitsgeschehen; das Bindegewebe vermehrt sich und führt zu einer Verhärtung und narbigen Verschrumpfung eines Organs, infolge einer chronischen Entzündung (z.B. Leberzirrhose)


Zyste

Blase, Hohlraum im Gewebe mit flüssigem oder breiigem Inhalt


Zytostatika

das Zellwachstum hemmende Stoffe (Medikamente)



Ödem

Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem


Ösophagus

Speiseröhre


Ösophagusresektion

Entfernung der Speiseröhre oder von Teilen der Speiseröhre. Dies ist bei Verdacht auf Krebs in diesem Bereich oder bei Rissen in der Speiseröhre notwendig.



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